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Erzbischof Wolodymyr (Sterniuk)
Erzbischof Wolodymyr Sterniuk war kommissarischer Führer der Ukrainischen
Griechisch-Katholischen Kirche (1972-1991).
Er wurde am 12.Februar 1907 in Pustomyty bei Lviv geboren. Nach dem Studium
in Lviv und Belgium und nach dem Beitritt zum Orden der Redemptoriten hat er
Priesterweihe empfangen. Sich auf dem Dachboden der Kathedrale zum Hl.Georg
versteckt, wurde er Zeuge der Liquidierung der UGKK auf Lviver „Synod“.
Nach der Haft 1945 verbrachte er fünf Jahre im Gefängnis und in Arbeitslager
in Sibirien. Nach der Rückkehr nach Lviv arbeitete er als Wächter, Buchhalter,
Hausmeister, Rettungssanitäter und zu gleicher Zeit heimlich als Priester.
1964 wurde
Sterniuk zum Bischof und leitete die UGKK in der Ukraine 1972-1991 bis Rückkehr
des Hauptes der UGKK Metropoliten Myroslav
Ivan. Das war die Zeit der heftigen Repressalien und des Kampfes für
die befreiung Ende 80-er Jahren.
Als Pastor und
charismatischer Anführer der Untergrundkirche, leitete Erzbischof Wolodymyr die
Kirche aus der Einzimmer- Gemeinschaftswohnung, wo die Küche und das Badezimmer
gemeinsam mit Nachbarn waren. Er ist im Gedächtnis für seine Besonnenheit,
Entschlossenheit, Herzlichkeit und Verständnis. Am 29. September 1997 ist er
gestorben. An diesem Tag ist ein grosser Leichenzug durch Lwiwer
Zentralstrassen gegangen.
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