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Der Papst |
Johannes Paul II. über Östliches Christentum Johannes Paul II., wie seine Vorgänger auf dem Stuhl des Petrus, sorgte auch für die Kirchen des christlichen Ostens. Diese Kirchen stammen aus Osteuropa, dem Mittleren und Nahen Osten, viele von ihnen sind noch von Aposteln gegründet und haben eine lange christliche Geschichte.
Johannes Paul II. über Östliches Christentum Im Laufe der Geschichte war der Apostolische Stuhl immer besorgt um die Kirchen des christlichen Ostens. Die Päpste haben sich alle Mühe gegeben, um die Einheit mit diesen Kirchen herzustellen und aufrecht zu erhalten. Als eine der Östlichen Kirchen hat die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche besondere Beziehungen mit dem Apostolischem Stuhl seit dem Beginn des Christentums. Die Hauptaufgabe des Papstes besteht in der Unterstützung der Kirchlichen Einheit. Die Einheit mit dem Apostolischem Stuhl ist ein sichtbares Merkmal des Ökumenismus. Im XX. Jahrhundert haben dank der Vervollkommnung der Kommunikation die Beziehungen zwischen Ost und West zugenommen und es sind wechselseitige Verständigung und Freundschaft entstanden. Missverständnisse oder Konflikte sind meistens zwischen örtlichen Gemeinden von verschiedenen Riten entstanden, z.B. zwischen Katholiken von lateinischem und griechischem Ritus, aber nicht zwischen diesen örtlichen Gemeinden und Rom. Die weltliche Macht, die die Kirche prüfen wollte, störte auch die kirchliche Einheit. Die Kirchengeschichte der Ukraine – orthodox [link to papalvisit.org.ua/ger/orthodox.php] als auch katholisch - führt uns vielsagende Beispiele regierungsseitiger Einmischung in religiöse Angelegenheiten an. Um die christliche Einheit besorgt, versuchte der Apostolische Stuhl zu versichern, die Einheit drohe nicht den Riten und Bräuchen der Lokalkirchen oder der Staatssouveränität. Johannes Paul II. über die Östlichen Kirchen Die Wahl von Johannes Paul II. auf den Heiligen Stuhl bedeutete einen Papst aus dem Osten, der sich besondere Sorgen um die Christen der nichtlateinischen Tradition machte. Während des ganzen Lebens unterhielt sich Johannes Paul II. mit solchen Christen. Er überlebte diese Schwierigkeiten und Verfolgungen, die die Östlichen Kirchen unter Herrschaft von Nationalsozialisten und Kommunisten erduldet haben. (Die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche hat auch unter diesen zwei diabolischen totalitären Regimen gelitten). Gleich nach dem Verfall des Sowjetsystems, bei dem der Papst eine wichtige Rolle gespielt hatte, lenkte Johannes Paul II. seine Aufmerksamkeit auf das Wohlergehen der Kirchen, die zu überleben versuchten. Der Heilige Vater förderte katholische westliche Kirchen-Organisationen – beispielsweise Kirche in Not und Renovabis – , die Wiederherstellung von Katholischen und Orthodoxen Gemeinden zu unterstützen. Ein starker Beweis des positiven Verhältnisses der Apostolischen Hauptstadt zu den östlichen Brüdern sind verschiedenartige Dokumente, die während des Pontifikats von Johannes Paul II. veröffentlicht wurden. Dokumente von Johannes Paul II. über den Christlichen Osten Das wichtigste Dokument ist die Enzyklika Ut Unum Sint, die am 25. Mai 1995 veröffentlicht wurde. Das Dokument bezeugt die Beziehung der Katholischen Kirche zu den Östlichen Kirchen, die apostolischer Herkunft sind, und auch bis zu einem gewissen Grad zu den Protestantischen Kirchen, die im XVI. Jahrhundert entstanden. Um die tiefempfundene Liebe des Heiligen Vaters zu östlichen Brüdern besser zu begreifen, sind seine Apostolischen Briefe zu lesen, die ausschließlich die Östlichen Kirchen betreffen. Einer der Briefe ist Orientale Lumen – über die grossen Gaben, mit denen diese Kirchen die Universalkirche bereichern können, und über die Wichtigkeit der Wahrung von eigenen Traditionen. Dieser Brief wurde am 2. Mai 1995 veröffentlicht. Die nächsten vier Apostolischen Briefe sind aus Anlass der besonderen historischen Ereignissen in der Kirchengeschichte des Ostens veröffentlicht: Der Apostolische Brief anläßlich der Vierhundertjahrfeier der Union von Brest. 12. November 1995 (Seit der Unterzeichnung der Union von Brest ist ein Teil der Kirche in der Ukraine in volle ekklesiologische Einheit mit Apostolischem Stuhl eingegangen) Der Apostolische Brief anläßlich des 350-jährigen Jubiläums der Union von Uzhorod. 18. April 1996 Das 300-jährige Jubiläum der Union zwischen der Griechisch-Katholischen Kirche von Rumänien und der Kirche von Rom. 20. Juli 2000 Der Apostolische Brief anläßlich des 1700-jährigen Jahrestages der Taufe von Armenien. 17. Februar 2001 Alle diese Dokumente finden Sie unter der Adresse: www.vatican.va/john_paul_ii/apost_letters/index.htm
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